17. Dezember 2017

Rezension: „Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg“

Titel: „Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg“

Autorin: Jenny Colgan

Seiten: 357 (Taschenbuch)

Verlag: Piper

Preis: 10,00€

 

Inhalt

Polly lebt mit ihrem Verlobten Huckle und ihrem zahmen Papageientaucher Neil in einem alten Leuchtturm auf der Insel Mount Polbearne. Obwohl Polly sich nichts sehnlicher wünscht, als ruhige und entspannte Weihnachten, bricht in der Vorweihnachtszeit ein totales Chaos aus.
In ihrer kleinen Bäckerei versinkt Polly förmlich in Arbeit, kann jedoch keine Aufträge ablehnen, weil sie und Huckle knapp bei Kasse sind. Pollys beste Freundin Kerensa ist schwanger, weiß jedoch nicht, ob ihr Ehemann Reuben, Huckles bester Freund, der Vater ist oder ein unverbindliches One-Night-Stand. Außerdem drängt Huckle immer öfter, dass er bald heiraten und Kinder bekommen möchte, was bei Polly jedoch eher Panik auslöst, da sie ihre eigene familiäre Vergangenheit noch nicht aufgearbeitet hat. Wird es am Ende für alle doch noch ein schönes Weihnachtsfest geben?

Meine Meinung

„Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg“ ist der dritte Band der „Bäckerei“-Reihe von Jenny Colgan, kann jedoch problemlos auch unabhängig von Band 1 und 2 gelesen werden.

Das Cover ist zeigt die kleine Bäckerei in winterlicher Umgebung. Es passt zum weihnachtlichen Inhalt, wirkt jedoch ein bisschen zusammenkopiert und nicht ganz harmonisch.

Die Atmosphäre der Geschichte ist gemütlich und die adventlich-weihnachtliche Stimmung steigt von Seite zu Seite. Trotzdem wird es nie zu kitschig, sondern bleibt authentisch und lebensnah. Die Handlung ist gut ausgearbeitet und ereignisreich. Die Auflösungen sind nicht zu vorhersehbar, sondern es bleibt bis zum Schluss unterhaltsam. Das Ende ist schön und zufriedenstellend.

Es gibt viele Haupt- und Nebencharaktere, ohne dass dadurch Verwirrung entsteht. Jeder Bewohner von Mount Polbearne ist einem schnell vertraut und bereichernd für die Geschichte.

Polly ist eine angenehme Protagonistin. Ihre Probleme wachsen ihr über den Kopf, und trotzdem denkt sie kaum an sich selbst, sondern versucht nur, es allen anderen recht zu machen.

Auch Huckle ist ein absoluter Sympathieträger und sehr nachsichtig mit Polly.

Die Liebe zwischen den beiden steht in keinem Moment in Frage. Und dennoch hinterlassen die Probleme des Alltags ihre Spuren bei ihnen. Die Liebesgeschichte ist nicht zu präsent, sodass genug Raum für andere Handlungsstränge bleibt.

Wenn es um Weihnachten mal stressig wird und man nicht viel Zeit zum Lesen hat, ist die Kürze der Kapitel sehr angenehm.

Sprache und Schreibstil sind bildlich und flüssig zu lesen.

Fazit

Insgesamt kann ich das Buch absolut empfehlen. Eine Reise auf die gemütliche Insel Mount Polbearne ist perfekt, um sich auf die Advents- /Weihnachtszeit einzustimmen und bereitet einige schöne Lesestunden!

Meine Bewertung

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